Das künstliche Hüftgelenk

Diese Operationen werden im bewährten klassischen Standardverfahren und/oder minimal invasiv ("Schlüssellochchirurgie") durchgeführt. Am Krankenhaus Gersthof werden jährlich ca. 500 Gelenksersatzoperationen mit Erfolg vorgenommen.
Das Operationsprinzip der Implantation eines künstlichen Hüftgelenkes wird in den folgenden Darstellungen erklärt
  1. Entfernung des erkrankten Hüftkopfes
  2. Setzen der neuen Gelenkpfanne, bestehend
aus einer Metallschale und einem Einsatz aus
Medizinkunststoff
  3. Aufraspeln des Oberschenkelknochens
für die Aufnahme des Hüftschaftes
  4. Implantation des neuen Hüftschaftes
  5. Aufsetzen des neuen Hüftkugelkopfes
  6. Reposition (Zusammenführung)
des Hüftschaftes in die neue Pfanne
Bei der MINIMAL INVASIVEN OPERATIONSTECHNIK wird mit geänderten Operationsinstrumenten das neue Hüftgelenk
so gesetzt, dass es zu keiner Muskelabtrennung mehr kommt. Dabei wird auch der Hautschnitt kleiner gemacht.

Die verwendeten Implantate bestehen aus einer Titan-Vanadium-Niob Legierung

  Standard-Hüftschaft mit
Hydroxylappatitbeschichtung
  Hüftschaft für den minimal invasiven Zugang
mit Hydroxylappatitbeschichtung (MIA)
  Schraubpfanne
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